Themen & Gedanken was mich beschäftigt

24. Februar 2016
Senden und empfangen -
Gedanken zur einer Kurzandacht.
Matthäus 14. 22-34 - Jesus wandelte auf dem Meer
 

22. Und alsbald trieb Jesus seine Jünger, dass sie in das Schiff traten und vor ihm herüberfuhren, bis er das Volk von sich ließe. 
23. Und da er das Volk von sich gelassen hatte, stieg er auf einen Berg allein, dass er

betete. Und am Abend war er allein daselbst.
24. Und das Schiff war schon mitten auf dem Meer und litt Not von den Wellen; denn der Wind war ihnen zuwider,
25. Aber in der 4. Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem Meer. 
26. Und da ihn die Jünger sahen auf dem Meer gehen, erschraken sie und sprachen: es ist ein Gespenst! Und schrieen vor Furcht.
27. Aber alsbald redete Jesus mit ihnen und sprach: Seid getrost, ich bin`s; fürchtet euch nicht!
28. Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr bist du es, so heiß mich zu dir kommen auf dem Wasser.
29. Und er sprach; komm her! Und Petrus trat aus dem Schiff und ging auf dem Wasser, dass er zu Jesu käme.
30. Er sah aber einen starken Wind; da erschrak er und hob an zu sinken, schrie und sprach: Herr hilf mir!
31. Jesus reckte aber alsbald die Hand aus und ergriff und sprach zu ihm: Oh du „Kleingläubiger“, warum zweifelst du‘?
32……………….34

Da stand ich das erste Mal in meinem Leben in einer Kapelle und trug einer Gemeinde die Gedanken vor, die mich zu dieser Andacht inspiriert hatten:

Wenn wir uns über die Allmacht Gottes und seines Sohnes Gedanken machen und wir uns vorstellen, wie winzig unsere Fähigkeiten im Verhältnis zu Jesus und Gott sind, dann können wir nur staunen. Um mich herum kreisen unzählige „Mengen“ von Elektronen natürlich um jeden von uns auch.) Wir Gläubigen oder Ungläubigen - auch wir Kleingläubigen - schaffen es mit Hilfe der Elektronik (modernster Technik), per Funk zu telefonieren (z.B. mit einem Handy), Kontakt zu Satelliten, dem Mond, dem Mars, dem Jupiter, ja sogar zum Kometen 67P/ Tschurjumov - Gerasimenko in 509,5 Milliarden Kilometern Entfernung (in 28 Minuten erfolgt der Kontakt) usw. Kontakt aufzunehmen. Mit verhältnismäßig sehr geringer Energie ist das möglich. Die Verbindungen bestehen also von unserem Planeten zu „unseren Außenstellen“ (Satelliten, Mond, Kometen usw.) Senden und Empfangen ist zu jeder Zeit in beiden Richtungen möglich! Diese Verbindungen bleiben aber nur so lange bestehen, wie elektrische Energie (aus einer Stromquelle z.B. Kraftwerk oder Solarzellen) zugeführt wird! Sonst ist Sende.- und Empfangspause!

Was sind wir doch auch „Kleingläubige“, wenn wir uns nicht vorstellen können, dass Jesus und Gott eine Himmel und Erde - Verbindung zu uns unterhalten, die ähnlich funktioniert. Die Wellenlänge, die Frequenz muss abgestimmt sein. Dann „schalten wir auf Sendung oder/und Empfang um, wir danken, bitten und beten und empfangen Hilfe, Kraft zum Dienen und Ideen und uns geht es gut. Dazu benötigen wir nur unsere eigene Initiative. Wenn uns dieser Wille, und unsere Energie fehlt, um Kontakt zu Jesus und Gott herzustellen oder zu erhalten, dann ist auch „Sendepause“. So einfach ist das.

Der Herr segne und behüte uns. Der Herr lasse leuchten sein Angesicht über uns und sei uns gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf uns und schenke uns seinen Frieden. Amen.

23. März 2015
Wie man aktiv helfen kann

Die i-Phone Generation hat uns schon beinahe überrollt. Alle sind online, im virtuellen Leben. Unser Leben heute ist so vielseitig mit sehr vielen Freizeit-Möglichkeiten und es ist spannend. Kein Zweifel, schöne, interessante, technische und lustige Dinge, Theater, Konzerte usw. brauchen wir auch. Und wir wollen alles ausschöpfen, doch dazu benötigen wir Zeit, viel Zeit, vielleicht sogar unsere gesamte Zeit.

Wo aber bleibt dabei die „geschenkte oder die zu verschenkende Zeit“, die wir unseren Nachbarn, unseren Nächsten gerne geben könnten, sollten und müssten? Die können wir nur verteilen, wenn wir eine Disziplin erfüllen: Verzichten lernen und sich auf das Wesentliche konzentrieren. Eine große Herausforderung? Aber ja!

Für diejenigen, die diese Herausforderung annehmen und ihren Mitmenschen, vor allem den Befürftigen, etwas von ihrer Zeit und ihrer Kraft geben wollen, gibt es in unseren Gemeinden Unterstützung:

Institute wie das Haus Villigst in Schwerte, das einen Einführungskurs, Hauptkurs und Supervisions-Tage zur gründlichen Seelsorgeausbildung für Ehrenamtliche anbietet.
Leitung: Annette Alberts und Pfarrer Hanno Paul
Tagungsbüro: Sabine Schipper: 02304/755-144 (dort auch wegen Anmeldung fragen)

Dieser Kurs ist ein Einführungskurs und hilft bei der Entscheidung, ob man an dem Hauptkurs teilnehmen kann. Der Hauptkurs ist auch in Haus Villigst Schwerte am 8.-11.6.2015 und 7.-10.3.2016

Weiterhin werden dazu Supervisonstage veranstaltet:
2015: 19.8., 26.9., 21.10., 25.11.
2016: 6.1.,3.2.,6.4.,27.4.,1.6.31.8.
Abschlusskurs: 5.und 6.10.2016

Oder man kann sich an die BTS Fachgesellschaft für Psychologie und Seelsorge GmbH, Postfach 0244 in 72232 Freudenstadt wenden. www.bts-ips.de

Oder man kann sich Supervisorinnen/Ren. empfehlen lassen. Das ist sicherer als im Internet zu suchen oder Theologie studieren!

kommentaremeiner Besucher

spruch
Das ist natürlich nur ein kleiner Scherz!

Ich würde mich sehr über Kommentare, Beiträge, Anregungen und auch Kritik freuen. Der Austausch mit anderen Menschen, egal ob Erkrankte, Betroffene oder Pflegende zeigt andere Perspektiven auf und bringt immer neue Einsichten und Erkenntnisse.

Aber auch wenn Sie (noch) nicht mit diesen Themen zu tun hatten und jetzt erst darauf aufmerksam geworden sind, lade ich Sie herzlich zum Kommentieren ein.

Besonders würde ich mich darüber freuen, wenn Sie auch Vorschläge dazu haben, wie wir alle ein christlicheres Miteinander gestalten können, oder wenn Sie sich bei den von mir angesprochenen Projekten beteiligen wollen.